Argentinischer FILMTAG: INVASION

Das Argentinische Filmfestival

Das Generalkonsulat und Förderungszentrum der Argentinischen Republik in Frankfurt am Main und INVASION, das argentinische Filmfestival, präsentieren einen argentinischen Filmtag in Frankfurt am Main.

 

Programm
15:00 Uhr: "Flora, das Leben ist kein Ponyhof" (Iair Said)
16:15 Uhr: Begrüßung durch Generalkonsulin Miriam Chaves und INVASION Leiterin Julieta Zarankin. Empfang mit argentinischen Wein und Empanadas
17:30 Uhr: "Livingston: Der Mann und die Methode" (in Anwesenheit des Kameramanns Matías Iaccarino)

 

Der Eintritt für den Filmtag (zwei Filme) ist zum Preis von 12 € zu erwerben. Das Ticket für jeden Film kostet 8 €.

 

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El Consulado General y Centro de Promoción de la República Argentina en Fráncfort del Meno junto con INVASIÓN, festival de cine argentino, presentan un día de cine argentino en Fráncfort. Nos complace anunciarles la proyección de dos de las películas seleccionadas por INVASIÓN que tendrá lugar en el excepcional cine "Orfeos Erben" (Hamburger Allee 45, 60486 Fráncfort del Meno), el domingo 1º de diciembre de 2019.

 

Programa
15:00 hs.: "Flora no es un canto a la vida", de Iair Said.
16:15 hs.: Palabras de bienvenida a cargo de la Cónsul General Chaves y Julieta Zarankin –Directora de
INVASIÓN–. Brindis con vino argentino y empanadas.
17:30 hs.: "Método Livingston", de Sofía Mora (se contará con la presencia del director de fotografía Matías Iaccarino).

 

Entrada para el día (dos películas): 12 Euros.
Ticket por cada película: 8 Euros.

 

Reservas: reservierung@orfeos.de
Tel.: 069 7076910-0

Flora, das Leben ist kein Ponyhof

von Iair Said, Argentinien 2017, 64 min, OmeU

 

Synopsis

Flora Schvartzman, neunzigjährig und allein, hegt schon von jeher den Wunsch zu sterben. Sie lebt von ihrer Familie entfernt, nimmt nun aber den Kontakt zu ihren Verwandten auf, um ihren eigenen Tod zu organisieren. Ihr Großneffe Iair ist der erste, der sich für sie interessiert… und für ihre erbenlose Wohnung.

 

Kommentar des Regisseurs

Ich habe schon immer gern die Beziehung zur älteren Generation gesucht. Seit meiner Kindheit werde ich melancholisch, wenn ich an das Leben Älterer denke. Ihre Vergangenheit. Ihre monotone Gegenwart und vor allem ihre Zukunftsbestreben. Was kann eine ältere Person erwarten? Ab wann ist man ein älterer Mensch? Und vor allem, wenn ich schon Angst vorm Sterben habe, was muss man dann im Alter, deutlich näher am Tod, empfinden? Nach familiären Geldstreitigkeiten brachte mir die Zeit meine Tante Flora in einem Moment zurück, in dem ich selbst voller existentieller Zweifel steckte. Ich begann sie zu filmen und entdeckte dabei, dass Flora nicht einfach ein normales Leben führte, sondern dass sie seit langem in den Tod überging. Dieser Dokumentarfilm spricht über den Tod im Leben, über Herzen, die erlöschen, wenn das Bewusstsein noch wach ist. Er spricht über den Versuch, meine eigenen Wünsche zu formulieren, auch wenn ich dafür meine persönliche Misere zur Schau stellen muss. Vor allem aber spricht er über Blutsverbindungen. Über die Familie.

Livingston: Der Mann und die Methode

von Sofía Mora, Argentinien 2019, 76 min, OmeU

 

Synopsis

Während die Dokumentation die Ideen des exzentrischen und revolutionären Architekten Rodolfo Livingston durchstreift, lässt uns ein zufälliger Umstand vermuten, dass das Kino, die Architektur und das Leben manchmal eng miteinander verbunden sind.

 

Bio Matías Iaccarino (DOP)

Matías Iaccarino (Mexiko, 1984) begann im Alter von 16 Jahren bei der Gewerkschaft der argentinischen Kinoindustrie (SICA) mit einer Fotografie- und Kameraausbildung. Er arbeitete bereits für zahlreiche Serien und Spielfilme als Kameramann, darunter “La hora de la siesta” von Sofía Mora, “Clarín, un invento argentino” von Ari Lijalad oder “Cuerpo de Letra” von Julián D´Angiolillo. 2016 arbeitete er mit Karim Aïnouz an den Aufnahmen zu “Zentralflughafen THF” in Berlin zusammen. Matías war darüber hinaus für Produktionsdesign, Video und Beleuchtung von Theaterstücken und Performances von Künstlern wie Verónica McLoughlin, Federico León, María Negroni und Eduardo Stupía zuständig.

 

Im Anschluss an den Film findet ein Q&A statt.

Der Kameramann Matías Iaccarino ist zu Gast!