NORDLICHTER FILMFEST

Neues skandinavisches Kino

 

 

Dänemark, Island, Schweden, Norwegen und Finnland im Film. Skandinavische Filme sind im deutschen Kino eher eine Seltenheit, ganz im Gegensatz zu den vielen Büchern oder auch Fernsehfilmen. Die Nordlichter-Reihe möchte das ändern und dem Publikum Filme präsentieren, die einen breiten Bogen über von Landschaften und Sprache geprägte Geschichten spannen, die sowohl auf dem Land als auch in den Metropolen spielen. Alle Filme im Original mit dt. Untertiteln.

 

(https://nordlichter-film.de/nordlichter-filmfestival-2019/)

 

 

 

Sonntag, 29.9. um 16:00 Uhr:

 

Lykkelænder - The Raven And The Seagull

 

von Lasse Lau, DK, GL 2016, FSK 0, 71 Minuten

 

Lykkelænder ist ein kunstvoll-poetischer Dokumentarfilm über das Verhältnis zwischen Dänemark und Grönland. Regisseur Lasse Lau, Filmemacher und Bildender Künstler, setzt die Menschen und Dinge in Szene und scheut auch nicht davor zurück, die Realität zu überspitzen, um die Spuren von Unterdrückung, Christianisierung und Abhängigkeit filmisch ins Gedächtnis zu rufen. (https://vimeo.com/333272667)

 

Es geht mehr um die Offenlegung nicht verheilter Wunden, um Brüche und Widersprüche der aus dem Gleichgewicht geratenen Gegenwart als um ein essayistisches Porträt. Ein hybrider Film für eine hybride Zeit, der nach Ausdrucksformen sucht, die sich herkömmlichen Mustern entziehen.“ (Filmdienst)

 

 

 

Donnerstag, 26.9. um 20:30 Uhr:

 

Amatörer - Amateurs

 

von Gabriela Pichler, S 2016, FSK: 0, 110 Minuten, Schwedisch (teilw. Englisch, Arabisch, Tamil)

 

mit Zahraa Aldoujaili, Yara Aliadotter, Fredrik Dahl

 

In der schwedischen Kleinstadt Lafors herrscht plötzlich Aufregung als ein deutscher Billig-Discounter vor Ort investieren und Jobs schaffen will. Lafors muss sich nun von der besten Seite präsentieren und beauftragt einen Profi für eine Video-Präsentation. Die Freundinnen Dana und Aida haben dagegen andere Vorstellungen von „ihrer“ Stadt. Mit Handy und Selfie-Stick können sie auch den verdeckten Seiten etwas abgewinnen. (https://vimeo.com/333726390)

 

 

 

Samstag, 28.9. um 16:00 Uhr:

 

Fyrir Framan Annað Fólk - In Front of Others

 

von Óskar Jónasson, IL 2016, FSK: ab 6, 90 Minuten

 

mit Snorri Engilbertsson, Hafdis Helga Helgadottir, Hilmir Snaer Gudnason, Svandis Dora Einarsdottir

 

Hubert ist ein introvertierter junger Mann, der Probleme im Umgang mit anderen Menschen hat. Als er Hanna kennenlernen möchte, behilft er sich damit, seinen besten Freund und dessen Selbstbewußtsein zu imitieren. Anfänglich funktioniert das auch noch sehr gut, aber schon bald merkt Hanna, dass Hubert nicht authentisch ist. Der große Plan droht zu scheitern. Hubert muss sich nun genau überlegen, wie er Hanna für sich gewinnen kann.

 

(https://vimeo.com/340739899)

 

 

 

Samstag, 28.9. um 20:30 Uhr:

 

Norske Byggeklosser - Opportunity Knocks

 

von Arild Fröhlich, N 2018, FSK: ab 6, 100 Minuten

 

mit Atle Antonsen, Anders B. Christiansen, Ine F. Jansen, Anne Marit Jacobsen

 

Ingrid und Olav wollen endlich ihr eigenes Heim und kaufen ein äußerst renovierungsbedürftiges Haus. Aber – so die Idee – mit der Hilfe von Profis und viel eigenem Geschick wird daraus schon bald ein schönes kleines Häuschen. Einen Strich durch die Rechnung machen ihnen allerdings die Handwerker, die Bank und die Behörden. Der Traum rückt in weite Ferne. „Norske Byggeklosser“ ist die Erfolgskomödie aus Norwegen mit Atle Atonsen in gleich elf Rollen und von Kömödien-Regisseur Arild Fröhlich. (https://vimeo.com/340260575)

 

 

 

Freitag, 27.9. um 20:30 Uhr:

 

Armomurhaaja - Euthanizer

 

von Teemu Nikki, FL 2017, FSK: ab 16, 83 Minuten

 

mit Matti Onnismaa, Jari Virman, Hannamaija Nikander

 

Lustig, finster, bitter, schräg? Teemu Nikkis „Armomurhaaja“ ist eine Parabel über die Menschlichkeit, die sich hinter der Fassade der Grausamkeit verstecken kann. Veijo lebt einsam im Wald und ist bekannt dafür, dass er gegen Bezahlung Haustiere „beseitigt“. Schnell ist aber klar, dass er kein Killer ist. Er tötet nicht aus Grausamkeit oder Geldgier. Es ist Mitleid. (https://vimeo.com/330263617)